|
|
Ablauf
Der Betreiber des Intranets hat die Kontrolle
über den VPI-Agent und kann jederzeit definieren, welche Target-Systeme auf das Internet abgebildet werden.
Der VPI-Agent unterhält durch den ‚Internet Service Provider' (ISP) eine Verbindung zu einem zentralen Webserver
im Internet (Bsp. v-p-i.com). Ein Benutzer wählt nun die Adresse dieses Servers und muss sich bei diesem mit
seinem Benutzernamen und -passwort identifizieren. Anschliessend erhält dieser Benutzer eine Liste mit den
Links (direkt auf die Targetsysteme), auf die dieser ein Zugriffsrecht hat. Wählt der Benutzer ein solches
Target aus, so wird die Verbindung nun völlig transparent über den gezeichneten Weg aufgenommen und aufrechterhalten.
Der VPI-Agent ist ein Softwaremodul, welches auf irgendeinem System innerhalb des Intranets betrieben werden kann.
Dafür kann ein PC, ein Server oder auch ein geeignetes embedded Gerät in Frage kommen.
Vorteile
Das SpiderControl™
VPI-Konzept kann auf die bestehenden Netzwerk-Infrastrukturen einer Firma angepasst werden und erfordert deshalb
keine neuen und teuren Installationen und Anbindungen. Es wird ganz einfach der gleiche Zugang zum Internet verwendet,
welcher auch zum ‚Surfen' benutzt wird. Dies ermöglicht nicht nur sehr viel günstigere Lösungen,
sondern vereinfacht auch die Installation und den Unterhalt, weil die Anwender die benötigten Soft- und Hardwarekomponenten
bereits kennen und beherrschen.
Insbesondere sind keine komplexen und sicherheitskritischen Modifikationen an Proxies und Firewalls notwendig.
Gegenüber einer einfachen Punkt zu Punkt Verbindung per Modem ist dieses Konzept in vielerlei Hinsicht überlegen:
· Einsparung der Telefonkosten
· Mehrere Benutzer können gleichzeitig zugreifen
· Zugriff auf alle gewünschten Targets über eine Leitung. Das Verlegen einer Telefonleitung
zu einer Maschine bei einer herkömmlichen
Lösung ist kompliziert und wird vielfach auch aus Sicherheitsaspekten nicht akzeptiert. Das manuelle Umstecken eines Modems an verschiedene Geräte
ist kompliziert und fehleranfällig.
· Integrierbar in das Sicherheitskonzept einer grösseren Firma. Der VPI-Agent kann
in der DMZ (Demilitarized Zone) betrieben werden.
· Viel einfacherer Zugriff in Intranets: Soll bei einer herkömmlichen Lösung über
den Remote Access Service (RAS) in ein Intranet eines
Kunden zugegriffen werden, so sind umfangreiche Konfigurationen des Systemadministrators notwendig. Der zugreifende
Rechner erhält dynamisch eine neue IP-Adresse
zugewiesen und muss für diese Zeit vom eigenen Netzwerk getrennt werden.
Je grösser die Wartungsaufgaben werden,
desto schwieriger wird folglich das Management eines solchen Ansatzes und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit für Sicherheitslecks. Der VPI-Ansatz
löst das Problem auf Applikations- statt auf Protokollebene
und bietet deshalb von Anfang an die richtigen Strukturen für die gestellten Anforderungen.
Sicherheit
· Der ganze Datenverkehr über das Internet geschieht über den ‚Secure Socket Layer'
(SSL).
· Jeder Benutzer identifiziert sich per Passwort und Benutzernamen.
· Die Zugriffsrechte können in einfacher Form vom Endkunden selber verwaltet werden.
Der VPI-Agent des Kunden verwaltet und kontrolliert
die Zugriffsrechte, somit hat der Kunde immer die genaue Kontrolle darüber, wer wo was machen kann.
· Jeder Zugriff kann detailliert protokolliert werden.
· Die klar definierte Funktionalität der VPI erlaubt eine wirkungsvolle, automatisierte
Ueberwachung gegen Hacker
-Attacken.
· Der Zugriff wird auf Applikations- statt auf Protokollebene realisiert. Das Freischalten
des IP Protokolls für einen externen Benutzer
bei einer herkömmlichen Lösung bedingt die Konfiguration umfangreicher Restriktionen, um die Sicherheit
zu gewährleisten. Die VPI hingegen implementiert
von Anfang an nur die wirklich benötigte Funktionalität und ist daher
viel einfacher zu kontrollieren und viel
robuster gegenüber Attacken.
· Die Verbindung kann vom Gerät aus bei Bedarf erst aktiviert werden
· Die gesamte Verbindung kann jederzeit geschlossen werden, ohne dass der normale Betrieb
des Netzwerkes irgendwie tangiert wird.
Anwendungen
· Serviceorganisationen
· Unterstützung durch einen Experten über Internet
· Fehlerdiagnose und Troubleshooting von Geräten, Maschinen und Systemen
· Softwareupdates per Field-Download direkt ins Flash
· Inbetriebnahme und Konfiguration von komplexeren Systemen
· Präventive Wartung

Flexibilität
Neben der oben beschriebenen Anbindung
an ein Intranet über einen ISP sind vom ‚v-p-i.com' Webserver aus auch andere Verbindungsarten realisierbar,
sodass jedes Gerät über das geeignete Kommunikationsmittel transparent und sicher im Internet zugreifbar
ist. Die umfangreiche SpiderControlä Produktefamillie ermöglicht durch ihre einzigartige Skalierbarkeit
und das einheitliche Designpattern die Wahl einer optimalen Lösung.
|